Column
Kolumnen
Essays über die Wissenschaft des Gedächtnisses und darüber, wie vielbeschäftigte Erwachsene wirklich lernen – ausgehend von einer einfachen Frage: Warum bleiben Lieder im Kopf? Kein Verkaufsgespräch, nur Ideen für deine heutige Lerneinheit.
Die Wissenschaft von Musik und Gedächtnis
-
Warum Werbejingles jahrzehntelang im Kopf bleiben
Die Jahreszahlen aus der Prüfungsvorbereitung sind weg, aber einen Werbejingle von vor zwanzig Jahren können Sie noch Wort für Wort singen. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Lesen -
Die Vergessenskurve und die Übung des Erinnerns
Es ist normal, sich heute an einen Teil des gestern Gelernten nicht zu erinnern. Vergessen variiert mit Person, Stoff und Bedingungen; deshalb sollte Wiederholung angepasst statt nach einer festen Formel geplant werden.
Lesen -
Wie Reim, Rhythmus und Melodie beim Auswendiglernen helfen — das Prinzip Chunking
'583-927-416' und '583927416' enthalten dieselben neun Ziffern. Die erste Form lässt sich als drei Blöcke behandeln und reduziert so die gleichzeitig gehaltenen Einheiten. Lieder können ähnliche Grenzen und Abrufhinweise bieten.
Lesen -
Funktioniert passives Hören wirklich? Eine ehrliche Betrachtung
'Einfach zuhören und fließend werden' — ein verlockendes Versprechen, aber stimmt es? Dieser Text versucht, die Grenze ehrlich zu ziehen: ohne das passive Hören zu verteidigen und ohne es pauschal abzutun.
Lesen
Lernstrategien für vielbeschäftigte Erwachsene
-
Dein Arbeitsweg umfasst 240 Stunden im Jahr — einen Teil davon zum Lernen nutzen
Dreißig Minuten je Strecke, fünf Tage pro Woche und 48 Wochen im Jahr ergeben rund 240 Stunden für Hin- und Rückweg. Du musst nicht die ganze Zeit lernen, doch ein Teil einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eines sicheren Fußwegs kann zum Wiederholen dienen.
Lesen -
Mit der Landkarte beginnen — wie der Blick aufs Ganze helfen kann
Pflichtbewusst auf Seite eins eines dicken Lehrbuchs beginnen und in Kapitel zwei die Puste verlieren — das Scheiternsmuster beim Lernen für Prüfungen ist bemerkenswert konstant. Die Ursache ist vielleicht nicht der Biss. Vielleicht ist es die Reihenfolge.
Lesen -
Mikro-Einheiten und der Spacing-Effekt — 'wenig, aber oft' nutzen
Bei gleicher Gesamtzeit können eine dreistündige Einheit und neun Einheiten zu je 20 Minuten zu unterschiedlichem Behalten führen. Das Ergebnis hängt von Stoff, Abständen und Behaltensziel ab.
Lesen -
Wenn die Lerngewohnheit stockt — schau über Willenskraft hinaus
Ein Lesezeichen auf Seite drei beweist keine schwache Willenskraft. Prüfe lieber, ob sich die Routine auch an einem vollen Tag leicht beginnen ließ.
Lesen
Lernen mit den Ohren in der Praxis
-
Wofür sich Audio-Lernen eignet — und wofür nicht
Wer alles über das Ohr lernen will, wird enttäuscht; wer seine Ohren ignoriert, verschenkt ein Talent. Ein Werkzeug entfaltet seine Leistung erst, wenn man sein Heimatterrain kennt — zeichnen wir also ehrlich die Landkarte, wo Audio-Lernen wirklich funktioniert.
Lesen -
Drei kleine Kniffe, die Hören in Lernen verwandeln
Dieselben dreißig Minuten Audio können an Ihnen vorbeirauschen oder bei Ihnen bleiben. Den Unterschied macht nicht die Aufnahme, sondern eine winzige Haltung des Zuhörers. Werkzeuge braucht es keine — nur drei Kniffe.
Lesen -
Kinderlieder, Einmaleins und das ABC-Lied — was uns das Lernen der Kinder lehrt
Denken Sie zurück: Wie haben Sie die Reihenfolge des Alphabets gelernt? Fast alle geben dieselbe Antwort — mit einem Lied. Warum also haben wir diese Methode aufgegeben, als wir erwachsen wurden?
Lesen -
Sprachenlernen und Musik — Aussprache, Rhythmus und Wortschatz
Ein Lied kann ein angenehmer Einstieg sein, um Klangmuster zu bemerken und Wendungen zu wiederholen. Singen ist jedoch nicht dasselbe wie spontanes Sprechen zu verstehen; deshalb zählen auch die Grenzen.
Lesen